Wann beginnt die Erdbeersaison in Deutschland?
Deutsche Erdbeeren gibt es von April bis Oktober, die Hauptsaison ist von Mai bis Juli. Vereinzelt gibt es noch bis Mitte Dezember Erdbeeren aus Deutschland. Außerhalb der Hauptsaison kommen Erdbeeren praktisch vollständig aus dem Folientunnel oder dem Gewächshaus.
Warum wachsen immer mehr Erdbeeren im Folientunnel?
Immer mehr Erdbeeren kommen aus dem Folientunnel, aber warum? Der Ertrag ist mehr als doppelt so hoch, denn die Beeren wachsen in der Wärme schneller und der Regenschutz verhindert Pilzkrankheiten. Außerdem lassen sich hier die teuren Arbeitskräfte effizienter einsetzen.
Warum kommen immer weniger Erdbeeren aus Deutschland?
Die deutsche Landwirtschaft deckt lediglich 39 Prozent des heimischen Bedarfs an Erdbeeren – Tendenz sinkend. Der wichtigste Grund sind die steigenden Lohnkosten, denn Erdbeeren benötigen viel Handarbeit. Auch der Klimawandel und die steigenden Kosten für Energie und Technik machen den Betrieben zu schaffen.
Warum gibt es auch im Winter Erdbeeren aus Deutschland?
Eigentlich reifen Erdbeeren im Frühling und Sommer, aber manchmal gibt es deutsche Erdbeeren im Dezember. Wie geht das? Betriebe setzen die sogenannten Frigo-Erdbeeren ein. Das sind Erdbeerpflanzen, die bis kurz vor der Auspflanzung eingefroren waren. Pflanzt man sie dann ins beheizte Gewächshaus, „denken“ sie es ist Frühling und bilden bald Früchte.
Wie erkenne ich eine leckere Erdbeere?
Gute Erdbeeren sind frisch und voll ausgereift, denn sie reifen nach der Ernte nicht nach. Eine reife Erdbeere ist leuchtend rot gefärbt, glänzend und hat keine weißen Stellen an der Spitze oder am Stängel. Weiche, mattgefärbte Erdbeeren mit welkem Grün sind alt und schmecken nicht mehr so gut.