Warum können manche Pflanzen nur mit der Hand geerntet werden?
Viele Arten von Obst und Gemüse, wie etwa Äpfel, Spargel, Tomaten und Erdbeeren, sind sehr empfindlich. Selbst kleine Verletzungen und Druckstellen führen in wenigen Tagen zum Verderb und kaum eine Praktik ist so schonend und doch präzise wie die Ernte per Hand. In Deutschland wird meist von ausländischen Arbeitskräften geerntet.
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Was sind wichtige Erntemaschinen?
Der Mähdrescher erntet nicht nur Getreide, sondern auch andere Samen wie Raps, Sonnenblumen oder Hülsenfrüchte. Zuckerrüben und Kartoffeln werden mit einem Roder aus der Erde geholt. Gras oder ganze Maispflanzen für Tierfutter werden mit dem Feldhäcksler geschnitten und zerkleinert.
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Welchen Einfluss hat der Hitzesommer 2026 auf die Ernte?
Hitze und Trockenheit führten zu deutlichen Ertragsrückgängen bei vielen Kulturen, wie Getreide, Raps und Kartoffeln. Süddeutschland ist tendenziell stärker betroffen als Norddeutschland. Der Deutsche Raiffeisenverband schätzt die Einnahmeverluste der Raps- und Getreideernte auf mehr als 600 Millionen Euro.
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Wann ist die beste Tageszeit zur Gemüseernte?
Wer das Gemüse nicht sofort verzehrt, sollte am besten morgens ernten. Dann enthält es besonders viel Wasser und bleibt länger frisch und knackig. Manche Gemüse wie Spinat, Rote Bete oder Mangold enthalten recht viel Nitrat. Sie sollten lieber abends geerntet werden, denn das Nitrat baut sich über den Tag teilweise ab.
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Was passiert mit den Ernteresten?
Erntereste sind zum Beispiel Stroh von Getreide und Raps sowie Blätter von Gemüse, Zuckerrüben und Kartoffeln. Sie werden meist in den Boden eingearbeitet, das fördert den Humusaufbau und wirkt als Dünger. Außerdem dienen sie als Einstreu im Stall, als Tierfutter oder als Substrat in Biogasanlagen.
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